men die Davoser das üble Beyspiel der Engadiner nach,als Kafecsieder und Pastetenbäker in fremde Länderzu laufen.
Thiere und Pflanzen. Ehedem hausten inDavos viele Bären und Wölfe; jetzt sind sie sehr sel-ten. Häufig dagegen leben noch hier Gemse , Mur-melthiere , Hasen, Füchse, Luchse, wilde Katzen,Rehe, Schlangen, Fischottern, wildes Geflügel, seltneInsekten. Das Davoserland ist reich an seltnen Alpen-pflanzen, besonders die Südseite des Scaletta ; auch sindganze Wälder von Arven (Pinus cembra ) hier, be-sonders im i Sertigerthal, und das isländische Moosäusserst häufig *).
Wege. Vom Platz geht eine fahrbare Strafsedurch den Pafs, Ziiga oder Zügen genannt (von denLauinenziigen , welche im Winter und Frühling mitfürchterlicher Schnelle hier herabstürzen ) nach Alveneuin 6 St., und' von da nach Chur wieder 6 St. Ueber diemerkwürdige Brücke zwischen Jenisberg und an derWiesen nahe an diesem Pafs sehe man ; Alveneu. —Vom Platz über die Stütz nach Klosters in Prettigau2 j 2 St., von da nach Chur 11 St.; diefs ist die be-quemste und angenehmste Strafse nach Chur und Maien-
*} S. eine weitläufige Beschreibung von Davos in dem:ÖVeueu Sammler für Biindten. 1806. erstes Heft S. i-6g.Von Hin. Landammaun Jacob von ' Valür in Davos ver-dat; — in der Alpina, I. Tli. S. 64-70. und in eini-gen neuern Heften des Sammlers von Hrn. Salis ven
M arschlins.