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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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Davos. 439

feld; ein Fufsweg über den Persanna nach Corners inPrettigau führt vom Platz in 5 St. Vom Platz überden Strelaberg und durchs Schalfikerthal nach Chur8 St., der kürzeste Weg hiehcr. Vom Platz durchsFlülathal zum Wirthsliause Tschukke 2 St., bis zurHöhe des Flülajocks 2 St., herab nach Siifs 4 St.Vom Platz durchs Dischmathal zum Wirthshaus : Dür-ren Boden 3 St.; von hier bis zur Hütte auf dem Sca-Letta 1 1 j 2 St.; herab nach Sulsanna und Zutz 5 St.Der Fliila- und Scalettapafs sind Sommer und Win-ter offen; ein Theil des Weges kann gefahren werden;der Weg durchs Dischmathal ist der schlechteste. VomPlatz bis zum Wasserfall im Sertigerthal 2 St.; vonhier bis an die Grenze Engadins 1% St., und rechtsbis auf die Greifenstciner-Grenze 2 St. Vom Platzbis Monstein 2 Sj / 4 St. Aus dem Sertigerthal gehenFufswege durch Dukan über ein Felsjoch ins Val Tuorsund von da nach Bergün; beschwerlicher über Stulznach Bergün, und aus dem Monstcinerlhal nach Stulzund Bergün. Vom Platz nach der DavosergemeindeEiosa 4 St.

Geognost. Beschaffenheit. In geognostischerRücksicht ist die Davoser - Landschaft ausserordentlichmerkwürdig; denn es giebt sehr wenige Gegenden indem Alpengebirge, wo sich das Verhalten und Auflie-gen des Thonschiefer- und alten Kalksteingebildes aufdem Urfelsgebilde so beobachten lafst wie hier. DasHauptthal von Davos liegt gerade in der Streichungs-Linie der Fclsschichten. Nordwestwärts desselben be-