Bukt. 317
wege über den Col de Salenton , und über Schnee undSchiefer in 2^2 St. auf den Gipfel des Buet; auf diesem"Wege hat Professor Pictet den Buet ohne Schwierig-keit erstiegen. Marie Deville und dessen Söhne Jeanund Bernard ( au Mont bey Servoz wohnhaft), sindsehr gute Führer. Den Weg von Couteraie aus demyalorsine- Thal sehe man im I. Th. 13 Abschnitt, N°. 2.(p. 830 und N°. 34 - (p. 112.) Gute Führer sind hierMarie C/iamel und Jat/ues Claret. Die Reise läfst sichnur im höchsten Sommer unternehmen; manche Per-sonen können wegen Dünnheit der Luft diese Höhenicht ersteigen, sondern müfsen schleunig umkehren. —Der Buet ist mit einer dicken Schneelage bedeckt ;nach O. N. und NW. liegen Gletscher bis an seinesenkrechten Wände; nach S. ist er von dem Gipfel angerade abgerissen.
Verunglückter Reisender. Der Däne, Eschen ,(bisher'der befste deutsche Uebersetzer der HorazischenOden), gieng den 6. August 1800. von Servoz weg undschlief in der Sennhütte Villy. Am 7. erstieg er mitseinem Reisegefährten Simschen und einem Führer denBuet. Ifr. Eschen lief stets einige hundert Schritte vor-aus und verschwand plötzlich , als sie auf dem mitSchnee bedeckten Gletscher angekommen waren. SeineBegleiter fliehen zurück, um Hülfe zu suchen. In derfolgenden Nacht reisten aus Servoz 4 Männer, unterdenen Marie Deville und der Wirth Ettle, ab , undfanden den unglücklichen Dänen in einem 100 F. tiefen
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Gletscherspalt stehend, mit über den Kopf erhobnenAermen erfroren.