schrecklich, aber bewundernswürdig. Durch diesen Pafssoll einst Calvin aus dem Josla-Thzl entflohen seyn.
Pflanzen. Seltne Pflanzen in dem Bagnes- Thal:Ranunculus valesiacus (auf dem Berge Mille). Astraga-lus Halleri. Artemisia boccone. Artemisia glacialis , äus-serst selten, auf dem Bo»ge Chermontane. Achilleanana. Androsace obtusifolia. Ljchnis alpina und Sisim-brium bursifolium bey dem CA e r m o n t an - Gletscher. Avenaaurata , sehr schöne Pflanze. Zinnea borealis — Ranuncu-lus glacialis.
Mineralogie. Im J. 1490- wurde im Bagnes-Thal ein Silberbergwerk eine Zeitlang ausgebeutet, und1760, wurde Kobald gefunden. Es brechen in diesemThal silberhaltige Bleyerze, Kobald mit Nickel, Kupferund Schwefelkiese, Asbest, Araianth, Talk und Speck-steine , Dolomiten mit Tremolithen. Das ganze Thalliegt in den Uralpen; Gneifs, Urkalkstein und andereUrfelsarten streichen durch dasselbe; ist noch nicht ge-hörig untersucht.
Ballstall, grofses Dorf im K. Solothurn, ander Heerstrafse zwischen Basel, Solothurn und Bern,und Basel und Luzern, am südlichen Fufse des Ober-Hauenstein , in dem Bals- Thale zwischen dem Jura.Ein sehr gutes Wirtlishaus zum Böjsli. — Eine Vier-telstunde vom Dorf der Wasserfall des Steinbachs.
Geschichte. Im J. 1370. wurde der Pafs desHauensteins nach Ballstall durch das Schlol's Falken-stein unsicher, wo Hemman von Bechburg (Erbe deralten Grafen dieser Burgj mit Graf von Thierstein