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172 Baden.
nach Craubiindten , nur Ein See. Die von Süden herstürzenden Ruthen zerrissen diesen Damm, und führtenin ihrer reifsenden Gewalt eine ungeheure Menge Ge-schiebe lierbey, welche die tief ausgewühlten Abgründewieder auffüllten und zu Thalgrund bereiteten. Fast1 y? St. vor Baden , (auf der Landstrafse nach dem
Kloster t'l'ettingen') zeigen sich, nicht fern vom Wege,die aufgeschütteten gerollten Steine unvermengt mitSand und Erde in ungeheurer Menge; und eben so,nahe bey dem Kloster; der Grund des kleinen Thaieshinter Baden, zwischen dem Läget -Berg und Martins-Berg, und des Siggi- Thals, besteht aus nichts als ausvielen Klaftern iioch aufgeschütteter gerollter Steine.Die Uimmat {liefst in einem tiefen Bette durch diesenSchutt, und Ufer und Bett liegen voll von diesen be-^waschnen Steinen. Diese Geschiebe sind abgerundetund liegen unverbunden locker über einander, höch-stens mit i Fufs Ptianzenerde, an vielen Orten kaumeinige Zoll hoch damit bedeckt. Nur in dem sogenann-ten /(,'///(*/'-Keller zeigen sich diese Geschiebe fest ver-bunden, und hier steigt die Nagelflue, an die Südseitedes Krenzii - Bergs gelehnt, sehr hoch über das Thalempor. Unter den Geschieben in den genannten Thal-gründen giebt es ausserordentlich viele grofse Blöcke;an dem Nagelflue des Teufelskellers sind sie viel klei-ner. Die Hälfte aller dieser zahllosen gerollten Steinesind : 1) Urgebirgsarten in den mannigfaltigsten Ge-
mengen , welche aus der Tiefe von Craubiindten hie-her geflutet sind. 1) Trümmer der rothen Thonforma-