Baden.
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der Tiefe unter der Limmat durchstreichen, und nachdem fVälpelsberg bey Schinznacht fortsetzen, wo siewieder zu Tage kommen. (S. Schinznacht). — Ander Nordseile des Läger giebt es auch viel Mergel —Eisenbohnenerz zwischen Thonschichten bey dem Cap-peler-Hof, zu Endingen, zu Tägerfelden und Rel-lingen ain Nurenberg, in dessen Klüften es tief ein-gesenkt ist; zur First hat es einen bleichen Bolus, überwelchem Sandstein oder Nagelfiue lagert. Seit mehrals ioo Jahien wurde auf dieses Erz ein Raubbau ge-führt, und zu Laufenburg am Rhein geschmolzen. Seit1801. wurde unter der helvetischen Einheits-Regierungdurch den Hin. Bergrath Grüner mit dem TVannenstol-len ein regelmäfsiger Bergbau zu Tägerfelden angefan-gen, womit auch t 8 ° 3 . als die ganze Landschaft Badendem K. Aargau zugetheilt ward, noch fortgefahren wurde.
Geo gn o s t i s ch e Thatsachen. Die Stadt Ba-den liegt grade in dem gewaltsamen Durchrifs des La-ger-Bergs; dieser zieht von W- nach O. und die Lim-mat strömt von S. nach N. queer durch den Körperdieses Kalkgebirges. Die Beobachtung des Läger - undSchlofs-Berges auf beyden Seiten der Limmat zeigt be-stimmt, dafs beyde nur eine einzige Bergraasse ausmach-ten, deren ununterbrochne dicke Schichten des festestenKalksteins von dem obersten £rad nach S. senken unddadurch einen unzerbrechlichen Damm gegen alle vonSüden herkommende Gewalt bildeten. Der Läger - Berg6chlofs den Limmat-Kessel aufs genaueste; und damalswogte von hier bis nach Schwanden in Glarus, und