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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
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ten Appenzeller Grubenmann gebaut, die sehr sehens-wert^ war. Die Franzosen brannten sie im J. 1799.ab*J. In der Kirche des Klosters schön bemalte Fen-sterscheiben. Nicht weit von Baden wohnen, inden Dörfern Endingen und Lengnau , 600 Juden; dieeinzigen, welche in der ganzen Schweitz geduldet wer-den, seitdem sie im J. 1483. durch einen allgemeinenBeschlufs für immer aus der Schweitz vertrieben wor-den waren. S. Joh. Jac. Ulrich Geschichte der Judenin der Sehweite. Basel. 1768*

Mineralogie. Die Berge um Baden sind dieöstlichsten Aerme des Jura , und bestehen wie dieseraus dichtem gelblichem Kalkstein, dessen Schichtennach S. senken. Man findet in der Nähe von Badenunter dies.n Kalksteinen viele und sehr schöne Dendri-ten', aus denen hübsche Tabaksdosen verfertigt werden.Eine Stunde von Baden, bey Wiirenlos , ist ein herrli-cher Sandsteinbruch ; der Stein ist fast kalksteinartig,sehr reich an Versteinerungen , und lagert in mächtigenSchichten an der Südseite des Lägerbergs. Gypsstöfst an der Nordseite des Läger an mehrern Stellenzu Tage, wie bey Unter-TYeningen. Wahrscheinlicherhalten die Quellen der Bäder ihre meisten Bestand-teile aus diesen Gypsschichten, welche vielleicht in

*) S. den Abrifs dieser schönen Brücke in Ebels Schilderungder Gebirgsvötker der Schweitz. I. Theil. Der GrafHeinrich stiftete dieses Kloster, nachdem er mit seinerGemahlin Anna von Honberg, alle sehenswerthe OerterPalästinas und Egyptens besucht hatte.