begraben worden Noch den folgenden Winter sindvon der Steinbergerßue viele Steinblöcke und Baumeins Thal hinabgestürzt. Um eine gehörige Uebersichtdes ganzen grausenden Trümmerthaies zu erhalten, raufsman von Art den neuen Fufsweg durch Röthen nachdem Steinerberg oder nach Steinen wandern; hier siehtman auch die drey Weiher, welche sich gebildet haben.Hinauf nach der Gnypenspitz , wo die Schichtenbrücheanfiengen, braucht man vor* Art 3 St., und der Weggeht nach dem Spitzbüel, über die Schwendieggen, übereinen scharfen Grat bey dem Gnypenstock vorbey, durcheine steile Rasenhalde, über einen Grat nach dem Kreuz
*) S. J. ff. Meyer , der Bergfall bey Goldau im K. Schwytsam 2. September 1806. mit 2 radirten Blättern. Zürich1806. — Theodor von Saussüre’s Bemerkungen überden Absturz des Ruffibergs im I {. Schwytz mit Ansichtund Plan der Gebend, am 3o. October der physikalischenGesellschaft in Genf vorgelesen, in den Allg. geograph.Ephemeriden von Bertuch 1807. im Merzheft. S. 347"“363. — Karl Zay ( Doktor in Art) Goldau und seineGegend, wie sie war und was sie geworden , zur Un-terstützung der übriggebhebnen Leidenden in den Druckgegeben. Zürich 1307. 8. mit einer Karte. Dieses letzteWerk enthält am umständlichsten und am aliergenaue-sten AlleSy was zur Geschichte dieses schrecklichen Un-glücks des Goldauerthales gehört; es ist ein wahres au-thentisches Acktenstiick, welches jeder Reisende, dernach Art kommt, kaufen sollte, um sich durch Lesungdesselben lebendigst in die gräfslicbste Lage so vielerhundert guter Menschen zu versetzen, welche hier dasEntsetzlichste, Verlust der Seinigen und des ganzen Ei-genthums, in einem Nu erlitten. Höchst wunderbar siuddie Rettungsgeschichten mancher Menschen von 5. 2 i 6-25 q.