gen 323 Stück verlohren , und der ganze Verlust anWiesen, Wäldern, Häusern und Kirchen beträgt 2 Mil-?lionen Gulden (12^2 Gld. auf einen Carolin), wovondie Hälfte die Einwohner von Art trifft. Alle benach-barte Kantone beeiferten sich, mit thätiger Hülfe allerArt den Unglücklichen dieses Thaies beyzuspriugen undbis zum t. Juny 1807. waren aus allen Theilen derSchweitz 116,645- Schweitzerfranken, vom Auslande5321 Fr. eingelaufen.
Der ganze Felsschichtenbruch stürzte in 4 Hauptär-men herab, daher auch der Schutt vier Hauptlinien vonTrümmerhaufen bildet. Der östliche Arm, welcher sichauf das Dorf hovrerz und den Lorrerzersce wandte,bestand meistens aus Thon und Mergelschlamm; dieungeheuren Wirkungen 'des Sturzes auf den See unddessen Ufer und Dörfer sehe man unter dem ArtikelLovrerzersee. Der Arm, welcher gegen dem Fallenbo-den am Rigi hinstürzte, war der entsetzlichste. Selbstauf die Fläche des Fallenboden wurden viele grofseSteintrümmer getrieben, die schönsten Buchen am ober-sten Rande dieser Anhöhe 20 Zoll im Durchmesser wur-den zersplittert hingestreckt, und noch höher sind Bu-chen-Aeste »2 Fufs über die Oberfläche abgeschlagenworden. Auf dem Striche dieses Trümmerarms siehtman einzelne Nagelflueblöcke, welche 67 Schritt lang,47 Schritt breit und 18 Fufs hoch aus dem Schutt her-yorragen. Ganze Wälder sind vom Rufßberg durchden Schichtsnbrucli herabgestürzt und unter den Schutt