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den KK. Aargau und Bern, getodtet; 74 retteten sichdurch schnelles Laufen, 14 wurden aus dem Schutt derniedergetsürzten Hauser und aus dem Schlam wunder-bar den folgenden Tag gerettet, und 55 ° sahen sichplötzlich in die tiefste Armuth gestürzt. An Vieh gien-
retha' von Diesbach und deren Nichte Susette JFrankkäu-ser aus Burgdorf , Hr. Ludwig May von Schöftland, des-sen Sohn Karl und Pflegesohn Kaspar Ludwig aus demThurgau mit ihrem Erzieher Hr. Jahn aus Gotha, ltrn,May von Prestenberg und Hr. Rudolph Jenner warendie unglücklichen Reisenden, welche eine lange verabre-dete Lustwandcrtmg auf den Rigi endlich ausführten,und um 4 Uhr Nachmittags in Art anlangten. Da Hr.Jenner seinen Freund, Hm, Doktor Zay , nicht zu Hausefand, so machte sich die ganze Gesellschaft auf den Wegnach Schwytz. Hr. Oberst May von Schöftland , Hr. Mayvon Prestenberg , Hr. v. Diesbach , Hr. Jahn verweilteneinige Minuten länger im W r irthshause, wie die übrigen,und folgten mit noch zwey Fremden vermehrt, welchedenselben Weg machen wollten. AU diese letztem aufdie Harmellen kamen, traten , ohngefahr 200 Schritt vonihnen entfernt , ihre vorauswandernd.e Freunde in dagDorf Goldau ein, und in diesem Augenblick begann derFelsensturz. Nicht ahndend, dafs sie hier in der Ent-fernung einiger Stunden von der Höhe, wo die Fels-trüminet sich lösten, in Gefahr seyn könnten, betrachte-ten sie dieses ausserordentliche Schauspiel durch einFernglas; als auf einmal der ganze Berg sich zu bewe-gen schien, und mit Blitzesschnelle Steine über sie weg-flogen, von denen sie, ohne schleunige Flucht rückwärts,erschlagen worden wären. Alle ihre Freunde waren ineinem Augenblick verschwunden und mitten in Goldauvon Steinschutt, der hier 100 F. hoch liegt, bedeckt; ohn-erachtet alles Nathgrabens hat man von diesen 7 Perso-nen keine Spur Anden konuen.