Wetterloch auf dem Kamor, dem Ziegerloch in Alten-alp, und der Höhle auf Hohenfläschen , in welcher eininkrustirendes Wasser rinnt, giebt es noch mehrereandie, unter denen die Krystallliöhlen auf der Südseitedes Unter-Kamors , oberhalb Kobelvries , die merkwür-digsten sind. Auch liegen auf diesem Gehirne dreySeen: Der fischreiche Seea/p-See , i St. lang, ohne
sichtbaren Zuflufs; der Fähler - See zwischen sehr stei-len Felsen, und der Säntiser - See, dessen unsichtbarerAbflufs nach S. gegen Sennpvald zu seyn scheint, woaus Felsen ein grofser Bach hervorstürzt;
Der andere weit gröfsere und bewohnte Tlieil desKantons besteht aus Sand , Thon und gerollten Steinen,sehr regelmäfsig geschichtet. Die Oberfläche diesesSandsteingebildes zeigt das Wirken ungeheurer Wasser-wogen, welche eine regellose Menge von Hügeln undVertiefungen zurückgelassen haben, ohne fortlaufendeBergrücken und Ketten, ohne lange Thäler, ohne Mit-telpunkt , von welchem die Berge als Zweige ausgien-gen. Nach dem Rheinthal und dem Bodensee zu istdieses Gebilde ziemlich steil abgerissen, und aus dieserTiefe erscheint es als ansehnliches Vorgebirge', welchessich in nicht weniger als einer kleinen Stunde ersteigen’ läfst. Mehrere Kegel erheben sich aber noch weit hö-her, und erreichen wie der Cäbris die Höhe von 4,ogo.F. übers Meer. Die gerollten Steine liegen in Schich-ten und wechseln mit Sandbänken ab, sind aber ingröfserer Menge nach der Oberfläche aufgeschüttet,werden nach dem Innern seltner , und in der Tief«