O rbe- Thal.
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Wasserstrahl von 17 F. Breite und 4 F. Dicke, lier-vorrauscht, über ein grünes Bett von schönem Moos(Fontinalis antipyretica) sanft dahingleitet, und baldhernach, über Abhänge und Felsstücke stürzend, in derFerne des dunkel bewaldeten Thaies sich verliert, des-sen schwarze Dinten von* dem lebendigem Buchengrünerheitert werden. Bezaubernd schön ist dieser hintersteund ganz verborgne Theil des Orbe-Thals, und weg^nder Cröfse seiner Gebirge und seines reichen Wald—wuchses dem so berühmten Thale von Vaucluse beyAvignon vorzuziehen. Bey dem Anblick der Orbe-Quelle begreift man, wie die Dichter Quellen zum Auf-enthalt von Gottheiten machen konnten. Die hier ausdem Felsen springende Orbe ist bestimmt der Abflufsder Seen im Thale von Joux , welches 680 Fufs höherliegt; auch kann man von hier in 3 ^ St. ins Joux-Thal hinaufsteigen (s. Joux — Thal 'j. Von der QuelleSt. abwärts im Thal liegt das Dorf Yallorbe, einesder gröfsten und reichsten im K. Leman, umgeben vonden schönsten Wiesen, unzähligen Fläusem, und vonarbelt- und gewerbsamen Menschen bewohnt. Hierviele Eisenhämmer, auf denen das Roheisen, welchesan und in den Tura-Bergen in der Landschaft Yverdunund im französischen Departement du Jorat gewonnenund zu Drath, Flintenläufen, Kesseln u. s. w. verar-beitet \vird. Viel Viehzucht im Thal. Von Valorbezur Grotte de Yalorbe ^ St. auf ziemlich gutem Wege,und von der Grotte zur Orbequelle St. Die Grottetheilt sich in mehrere Acrme, welche eigne Namen ha-