Druckschrift 
3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
584
Einzelbild herunterladen
 

584 Orbk.

als unhaltbar anzünden, und schlofs sich mit 70 MBesatzung und den Einwohnern in die Burg ein. Alsdie Schweitzer die Schlofsmauern gebrochen hatten,und nun Sturm liefen, so ergab sich Cossonay, mitder Bilte, nur noch vor seinem Tode beichten zudürfen. Denselben Abend wurde der zweyte Haupt-mann St. Croix nebst vier andern, welche die Raths-herren ermordet hatten, und am folgenden Tage Cosso-nay mit noch vier hingerichtet; alle übrigen erhieltenGnade. Die gewaltigen Mauern der Burg Leclees ste-hen noch. Seit dieser Zeit wurde Stadt und Land-schaft eine gemeinschaftliche Vogtey von Bern undFrej bürg. Die Reformation wurde in Orbe erstnach langen Streitigkeiten 1554. angenommen, worüberRuchat ('s. dessen Weik T. Th. 18. Abschn. S. 204.Jganz besondere Umstande erzählt. Seit 1798. wurdeOrbe ein Theil des Kant. PVaat.

Schöne Gegenden und Aussichten. Orbeliegt auf einem Hügel, hat ziemlich steile Strafsen undeine schöne Brücke über die Orbe. Die Ruinen desalten Schlosses gehören zu den schönsten in der gan-zen Schweitz. Die Lage dieses Städtchens an der imtiefen Felsenbett brausenden Orbe , die mehrere Fällebildet, ftn lachenden Thale voll Gärten und Weinhü-gel, und umgeben vom Jura- Gebirge, ist äufserst ma-lerisch und romantisch. Herrliche Standpunkte in Orbesind; 1) Im Garten der Frau von Goumoens amWohnhause; 2) in den Gärten der alten Abtey, woauf der südöstlichen Terrasse der Anblick der Alpen

tnu 1yiO ®

liebe®

sei«" 1der S«

höcbsiem (i

gen.(leiem,mch iGrottepfadeberrlime &c hnd

Orb diSb

fiter

ie Va>tollen 1bag der® werttrehanijKadett |B.,still vor

"'Mit

Ga «e 0 ,