dert - Thal) , weil von dem grofsen Medelser- Glet_scher hundert kleine wasserreiche Thälchen herabsteigen,welche ihre Bächlein sämtlich in dem Blegno oderTessin vereinigen. Aus dem Centval zieht nach O.ein enges Thal, Cajlanara , dessen Bach aus einemandern Theil des Medelser - Gletschers entspringt, undam Ende desselben bey der sogenannten Scaletta einenWasserfall macht ; man steigt beynahe i St. lang sanftberg-an, bis die Höhe erreicht ist, wo das Auge eine weitausgedehnte sehr schöne Aussicht geniefst. Der östlicheArm des Chitone - Thals zieht nach ONO., heifst Val diMonterasch , und spaltet sich eine Stunde hineinwärtsin drey Nebenthäler, von denen das nördliche seinenNamen beybehält, das nordöstliche Carsura , das süd-östliche Scaradra — Thal genannt wird. Nachdem man2 St. in dem Monterascher - Thal zurückgelegt hat,kommt man unfern der vorhin bemerkten Höhe desCajlanara- Thal auf eine Anhöhe, von welcher sichder Medelser- Gletscher in seiner ganzen Pracht zeigt.An diese Anhöhe stöfst das Tenijer - oder Sonvicer-Thal, welches ein andrer Theil des Medelser - Glet-schers schliefst, von dem es erst nordöstlich, dann ganznördlich 6-7 St. lang nach dem Vorder-Rhein herab-zieht, und sich bey Surr/tein nahe au Sonvic, nichtweit von Trons öffnet. Diese Anhöhe liegt auf einemAlpgelände, auf dessen Seiten hohe Felsen emporstei-gen, und welches die Einwohner von dem Lugnetzer-urid Belenzer - Thal gemeinschaftlich benutzen. Willman von hier seinen Weg östlich fortsetzen, so kann
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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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578
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