Druckschrift 
3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
567
Einzelbild herunterladen
 

N Y O N. 567

Jura auf beyden Seiten der Stadt Neuchatel anprellenmufsten. Zahllose Granit- und Gneifsblöcke wurdendamals in dieser Richtung forrgewälzt, und längs demJura von der Ilasenmatt bis Thevenon in beträchtli-chen Höhen abgesetzt (s. liiel , Neuchatel nnd Solo-thurn). Das Sandstein- und Mergel-Gebilde, welchesdas breite Thal zwischen den Alpen und dem Jurafüllte, wurde mit gerollten Geschieben und grofsenGranit- und Kalksteintrümraern überstreut, tief einge-furcht, in nach W. ziehende lange Berg- und Hügel-reihen zerrissen, und längs dem Jura von Yverdun bisüber Biel hinaus und nach Aarberg und Murten sotief aufgewühlt, dafs dort einer der gröfsten Seen derSchweitz zurückblieb. Noch jetzt läuft die Aar vomThuner-See an genau in dieser Richtung nach W.,wendet sich aber zwischen Aarberg und Murten plötz-lich nordwärts ( s. Neuchatel und Neuchataler See ).Die Grenze der zwischen der Stockhorn Kette undBeaten Berg hervorstürzenden Fluthen nach SW. warder Jorat , welcher als ein nach dem Jura hinziehenderDamm den Rhone- Kessel von dem Aae- Kessel trennt.(S. Jorat).

Nugerol, Nerval (vallis nigra), wurde die Land-schaft zwischen Biel, Murten und Solothurn im VII.Jahrhundert genannt.

Nyon (Neufs) , eine kleine Stadt im K. Leman ,auf einem Hügel am Genfer -See; ehtnaliger Hauptorteiner Bernerischen Landvogtey. Wirthshäuser: a la

Croix und a la Couronne.