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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Nid au. 557

5 St. von der Stadt Bern, an der Landstrafse nachFreyburg.

Neueste Kriegsgeschichte. Hier wurden dieFranzosen am 5. Merz 1798- von 2000 Schweitzern ,unter Anführung des Oberst Grafenried , zu wiederholtenMalen geschlagen und über die Sense 2urückgetriebeu,wobey sie 18 Kanonen und 1500 Mann an Todten undVerwundeten verloren. Die Schweitzer gierigen mitgefälltem Bajonnet den Berg hinan, trieben den Feindaus allen Stellungen, machten keinen Gefangnen, undzählten 173 Todte und viele Verwundete. An demsel-ben Tage wurden die Angriffe der Franzosen bey Lau-fen und Gümenen (rechts nicht weit von Ncucneck)gleichfalls abgeschlagen. (S. Bern).

N e u s. S. Nyon.

Nicolai-Thal, der rechte Arm des Vispacher-Thales im Ober-Wallis. (S. F'ispach).

Nid au, kleines Städtchen im K. Bern, nahe amOst-Ende des Bieter - Sees, beym Ausflufs der Thiele.Wirthshaus: Bär.

Geschichte. Ira J. 1165. stand hier schon eineBurg. Der Stamm der Grafen von Nidau und Bürenerlosch im XIV. Jahrhundert mit Graf Rudolph V. unddas Land kam an Coucy (s. Büren). Bern erobertees 1388- !n dem Kriege gegen Oesterreich, und seitdemwurde es Hauptort einer Laudvogtey. Nicht weitvon Nidau findet man bey Stauden und Tribei römi-sche Alterihüiner, welche von dem alten Petenisca