Neuchatel. 553
zette , an einem tiefen Abgrund vorbey, in welchen dieReuse fliefst, und wo ein Halbzirkcl senkrechter FelsenCreux de T ent genannt (weil hier immer Wind herrscht),den Fortgang des Passes zu verschliefsen scheinen ; nachNoiraigue i St., der Anfang des Travers - Thal,(s. das Weitere im Art. Travers ). — W^r aus demThale Cluzette nach Neuchatel wandert, wird, wie eraus dem Passe Cluzette heraufkömmt und auf die Höheder Strafse am Tourne gelangt, durch die prächtigeAussicht auf den Seg und die hohen Alpen blendendüberrascht. — Von Neuchatel nach Yverdun 7 St.längs dem Seeufer; der Weg führt durch Serrieres andem Bach gleiches Namens, der zwischen malerischenFelsen äufserst voll aus der Erde sprudelt, und dessenWasser Papiermühlen , Kupfer - und Eisenwerke treibt;durch Auvernier an schöner Seebucht; Colombier ,reich an herrlichen Aussichten und Alleen; bey demLandhause Rieds und einer Zitzfabrik vorbey , durchArnuse an einem Bach desselben Namens, der einigeFälle bildet; durch Boudry nahe an der Reuse, (inder trefliche Forellen gefangen werden) und nahe anCortaillod , (wo der befste Wein wächst) Bevais, St.Aubin , von welchem ^ St. nördlich das Schlofs Geor-
Verfalschung, die ihn zu Neuchatel 1412. aufs Blutge-rüst führte. Nach seiner Hinrichtung wurde das Schlofsniedergerissen. Seine Frau und Kinder rächten des Va-ters Tod, indem sie 1434. die Stadt Neuchatel anzündeten,wobey sie fast ganz abbrannte, worauf sie nach Gujcnneflohen , wo ihre Nachkommen noch leben sollen.