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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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54a Neuchaiel.

übtet

Die Linie Neuenburg starb 1373. mit Grat Lud eyrig !

aus, und das Land kam an seine Tochter, Gemahlin te0 "

des Grafen von Neuenbürg - Nidau , nach dieser anden Sohn der jüngsten Tochter, und 1503. ebenfallsdurch eine Tochter an das Haus von Orleans-Longne- !- r iruC

ville. Am Ende des XIII. Jahrhunderts übergab Ru- tA en

dolph von Neuenburg die Oberhoheit seiner Herr- ^

Schaft dem Kaiser Rudolph .von Habsburg , und diesertrat sie dem Johann von Chalons , einem mächtigen Veibindu'

burgundischen Fürsten, ab. Dessen Lrurenkel, Johann j» Itn ®

111. , brachte im J. i 389 - durch Heirath das Fürsten-thum Oranien an sein Haus ; die nachmaligen Prin- politisch

zen von Oranien erhielten als Nachkommen des Johann theä*-

von Chalons die Hoheit über Neuchatel, an welche mit di

Friedrich J., König von Preufsen , weiblicher Ab- Ldrtij

kömmling vom Hause Oranien , Anspruch machte, als Schweitz

das Haus Longueville 1707. erloschen war. Die Landstände ijn. J

von Neuchatel ernannten am 3. November 1707. unter gen, o

allen Prätendenten Friedrich 1. , König von Preufsen , sie es

zum Erben des Hauses Chalons , und der Kanton Bern fe Vei

beschützte mit bewaffneter Macht den Ausspruch der stellten.

Bürger Neuchatels gegen die Drohung und Wider- t

Setzung Frankreichs , welches im J. 1714. den König iütrlaoo

von Preufsen als recbtmäfsigen Fütsten von Neuchatel ^ janerkannte. Neuchatel ist immer als eilt Theil der

Schweitz betrachtet worden. Seit dem J. 1307. haben __

die Grafen Neuchatels die Stadt Neuchatel, Fallen- . Di e j

gin und andre Gemeinden , Bündnisse und Burgrechte ""i

mit 1

mit den KK. Bern, Solothurn, Frey bürg und Lusern

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