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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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536 Murten-See.

liier den Art. Lauppen). Nach dvenche 2 St, (s. di e _sen Artikel). Nach Anet 1 St. (s. diesen Artikel).

Mortem-See, im Mittelalter Uecht-See genannt,(weil diese ganze Landschaft Uechtland , Oedlandliicfs). 2 St. lang, St. hreit, 27 Klafter tief; dieBroye fällt in denselben, und fliefst bey Sauge wiederheraus, und ergiefst sich in den Neuchateler- See.Ehmals dehnte er sich westlich 1 j 2 St. weiter aus, näm-lich bis an die Mauern von A-venche. Der See ist sehtfischreich; der delikate PT'els , Salut (Silurus glanisLinn.J wird hier häufiger gefangen, als in andern Seen.Die Ufer sind mit wenigen Dörfern besetzt: südwest-wärts Merlach , Gururolf , Avenche , Pfauen , wo sichder Bach Chandon , und etwas weiter der Schur arz-bach in den See ergiefsen, und Co st es; nordwestlichZurrreiden , (Sngier , SaugeJ . Murten gegenüber er-hebt sich der,Hügel Pf'ully oder Mistelacher-Berg, aufdessen Höhe eine schöne Aussicht auf den Neucha-teler-See und die Stadt Ncuchatel , auf einen Theildes Bieler- Sees, über den grofsen Sumpf bis nachAarberg und auf die Alpen. Während der Kutscherin Murten abfüttert, kann man über den See fahren,auf den Hügel steigen, und wieder zurückkehren. Weraber nach Anet oder Erlach am Bieler-See wandernwill, der steigt wieder ins Dorf Sugier herab, undfolgt der Slrafse über den Sumpf; ist es noch zu nafs,so läfst man sich in einein Kahn durch die Kanäle soweit fahren , bis man trocken weiter gehen kann.

Geognost. Bemerkung. Der Hügel Misteläch