Murten.
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Steh’ still, Helvetier, liier liegt das kühne Heer,
Vor welchem Liiltich fiel und Frankreichs Thron erbebte;Nicht deiner Ahnen Stahl, nicht künstliches Gewehr,
Die Eintracht schlug den Feind, die ihren Arni beichte.Lernt, Brüder, eure Macht, sic liegt in eurer Treu!
O 1 würde sie noch jetzt bey jedem Leser neu.
Dieses so merkwürdige Beinhaus, bey welchem keinReisender vorüber gieng, ohne in ernster Betrachtungstille zu stehen, ist nicht mehr zu sehen. Die Fran-zosen , welche im J. 1798. in die Schweitz einbrachen,verbrannten den 5. Merz dieses verehrungswürdigeDenkmal der Tapferkeit und des Heldensinns des ge-sammten Scliweitzervolks für Freyheit und Vaterland,und pflanzten auf die heilige Stätte, wo sonst alle Jahreder Gedächtnifstag dieser Schlacht von den Eidgenossenmit Andacht gefeyert wurde, das bekannte dürre, wur-zellose Zeichen der französischen Freyheit ! ! Nachherpflanzten die Einwohner eine Linde auf diese Stelle,und umgaben sie mit einem Geländer.
Wege. Von Murten nach Freyburg 3 St.; folgtman dem Fufsweg, so geht man j* St. von Muitenbey dem schönen Landhause des H. von Crafenriedtvorbey, durch ein angenehmes Gebüsch auf die Höheeines Hügels, wo eine weite Aussicht sich öffnet; vondieser Höhe mufs man sich immer rechts halten, bisman die grofse Landstrafse trifft. Nach Bern 4 St.;auf dem Wege dahin liegt rechts, 1 - 1 ^2 St. entfernt,lauppen (s. über die merkwürdige Schlacht der Berner