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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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von Murten dicht am See gelegne Dorf Montillier.Dev linke Hügel erstreckte sich in einem Hacken bis andie waldigten Hohen, wo das Heer des Herzogs anfieng. Ohngefähr von Burg an lief dessen Linie überdie Felder und Weinberge um Murten, neben Grengweg bis an Pfauen (Faou) fort, wo sich des Herzogslinker Flügel aulegte. Des Herzogs Zclc stand aufeinem Hügel zwischen Murten und Gurwolf (Courge -vauxj, wo er das ganze Lager übersehen konnte. Deni Juni liefs Romont die Stadt von der Morgenseitebeschiefsen. Den 11. Juni langte Karl selbst im Lageran. Den 12. liefs er bubenberg zur Uebergabe auf-fordern, der ihm folgende Antwort zurückgab: ,, Die

,, T/wre von Marlen wären , so lang er diese Festungbefehlige , nie geschlossen worden, um den Herzogvon Burgund nach Stand und Vf r iirden empfangen zu hönnen; er solle alsb nur kommen , es sey zuseiner Aufnahme alles in Bereitschaft". Dicfs warkeine Grofssprecherey; denn Bubenberg liefs währendder ganzen Belagerung niemals, selbst bey Nachtzeitnicht, die Thore schliefsen, solidem die Oeffnung miteiner Kanone besetzen. Die Stadt welche mit Mauern ,Thürmen , doppelten Graben und mit Bollwerken undSchanzen versehen war, wurde nun heftig beschossen;die Stücke ob dem Dorfe Montillier wirkten mit gros-sem Nachdruck und schossen alle Thürme und dieMauer von der Kirche bis an den See nieder, woraufdie Burgunder Sturm liefen. Der Sturm wurde abge-schlagen , 700 Burgunder dabey getödtet, und die ein-