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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Münster-Thai,.

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manus gestanden haben. Die Einwohner des Mün- ^

ster-Thals, das Dörfchen Elsay an der solothurnischen ü® 1

Grenze ausgenommen, sprechen ein französisches Patois, ^

welches dem in der Franche Comte ähnlich, und von ,,D

dem Patois in dem K. Freyburg und Waat sehr ver- f ereschieden ist. kl

Pflanzen.

An d. n Felsen bey Moutiers : Cochlearia officinalis, ^

und durchs Münster Thal bis Corr endelin : Gs>®

nista ipiiosa. sio

Geognost. Beschaffenheit. Alle Felsen des jich

Münster-Thaies bestehen aus Jura-Kalkstein (s. Jura), Alpe

der aufserordentlich reich an Versteinerungen ist ; mei

das merkwürdigste ist die Schichtenstellung. In den l; r

Pässen des Münster-Thals stellen die Kalksteinschich- jp'j

ten ganz senkrecht in der Streichung des ganzen Jura,nämlich von SSW. nach NNO. ; auf der Ostseite der- y,

selben zeigen sich Felsen, deren Schichten nach S.jj

und SO., und auf der Nordwestseite Felsen, derenSchichten nach NW. senken, nach oben sich krümmen,als wenn sie von beyden Seiten zusammenstofseud einGewölbe gebildet hätten, unter welchem die senkrechten ^

Schichten fortstreichen. ^

Versteinerungen und E1 eph a n t en kn och e n.

Bey Roche finden sich Gyps, Ammonshörner und andre ^

Versteinerungen. Bey Moutiers Ostraziten, Madreporeund andre; bey Court und Maller ay, St. von ein- ; ns j

ander entfernt, ganze Felsen von unversteuerten Tur- ^

biniten, an beyden Orten in ganz gleichem Zustande; ,