4g3 St. MORIZ.
werden, und welche alle zerspringen, wenn man sie S 0
schnell nach dem Füllen fest pfropft und verpicht, üb* 1
als auch in der heyspiellosen Nachlässigkeit bey Be- fdl
sorgung des Füllens und Pfropfens *); dadurch geht keß
nicht allein die Wohlthat dieses herrlichen Sauerwas- js S
sers für die ganze Schweitz verloren, welche mit iill t
schweren Kosten die deutschen und französischen Sauer- Stil* 1
Brunnen kommen lassen mufs, sondern auch Graubünd- Mode
teu selbst verliert die beträchtlichsten Summen, welche Stao
durch die Versendung nach der ganzen Schweitz, i
nach dem südlichen Deutschland und Italien, zurück- j
fliefsen würden. ,
Ben
Spaziergänge und Reisen in der Nähe ,- lC y,
von St. Moriz. Von Moriz aus giebt es angenehme ^Spaziergänge an dem Morizer -, Silvaplaner- und gj lr
Silser- See; zu dem Sturz des Inns am Ausflufs des ^
Morizer - Sees ; auf die nahen Morizer-Alpen i St.; j, n
nach den angenehm gelegnen Oertern Cresta , Celerina ^
und Samaden ; ins Thal von Bevers ; ins Fester - Thal j
nach dem Feet - Gletscher ; ins Pontrasiner - Thal nach
tretuu
dem Bernina - Gletscher; nach dem Roseggio - Glet- ,scher. Die Merkwürdigkeiten des Silvaplaner- undSilser-Sees s. unter Soglio und Silvaplana. — Der ^
Ausflufs des Morizer- Sees vereint mit dem des Stazer-
*) Ich schickte im Sommer 1801. mehrere Kisten Selzer-lin
Steinflaschen und der stärksten Burgunder-Glasflaschcn ^
nach 1 )Joris , von der dringendsten Bitte des dort be- *1
kannten Arztes zu Pfejfers ( H. D. Hager) begleitet,sie mit aller Schnelligkeit zu füllen, und aufs festeste zu ^
kl |