Morges findet sich bey Monnaz Strahlgyps im Thon.An der Landstrafsc und am Seeufer zwischen Morgesund Rolle , besonders von Alleman an, liegen sehrviele grofse Granitblöcke, merkwürdige Denkmale un-geheurer Revolutionen, welche aus dem Innern derAlpen diese Urfelstrümmer liielier gefluihet haben.
St. Morii, im Ober - Engadin. Wirthshäuser:Beym obern und untern Flegi , und viele andre, woes minder theuer ist.
Berühmter Sauerbrunn. Hier quillt derstärkste Sauerbrunn der ganzen Schweitz. Nach II.Apotheker Morel/s Untersuchung enthalten 12 Unzendieses Wassers: Luftsäure 57^2 Zoll, Kalkerde 5 Gr.,Bittererde Gr., Glaubersalz 2 -y'j Gr., Küchensalz1^5 Gr., aber kein Eisen *); diesem zufolge ist derLuftsauregehalt stärker, als in dem Spaa -, Sckivalua-cher — und Pyrmonter - Brunnen. Im Sommer 1805.zeigte die Quelle 5 0 (Rcaumur) Wärme. Die Quelleliegt % St. vom Dorfe in einer sumpfigen Wiese, zwi-schen den zwey Seen des Inn , nahe am Ful’se desBerges Rozatsch , wo Granit und Schiefer streicht.Von dieser Qnelle 400 Schritt entfernt ist eine zweyte,welche schwächer ist, und versumpft, und näher beySurleg eine dritte, die vom Zufluis andrer Crcwässersehr versüfst wird. Die Kurgäste sind gezwungen, alleTage zur Trinkquelle zu reiten oder zu fahren, wo sie
*) Dieses Sauerwasser hat Andern, die cs au der Quelleuntersuchten , stets Eisengehalt gezeigt.