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(s. Cranson') fast schon die ganze Waat erobert hat-ten, und ihren Schaaren von Orbe und Lasarra herdes Abends auf den Höhen von Aubonne erschienen,so ergriff die 3000 AT. starke Besatzung von MorgeSein solches Schrecken, däfs sie zu Wasser und zu Landfloh. Die Strafse nach Genf war mit weggeworfnenWaffen bedeckt, und das Gedränge über die Brücke inGenf wurde so grofs, dafs viele in die Rhone gestürztwurden. Morges ergab sich, und das Sclilofs wurdeverbrannnt.
Aussichten. La C6te-Wein. Fluchtige Aus-sichten bey der Kirche, am Hafen, bey den Landhäu-sern oberhalb der Stadt; die schönste unter allen Aus-sichten bey dem Schlosse Sl. Saphorin , von Ilrn. vonPesme *) (unter dem Namen General von St. Saphorin)im Anfänge des XVIII. Jahrhunderts erbaut. In demSchlosse Tapetengemälde von Joseph Werner ausBern, in denen er einige Bernerische Anekdoten allego-risirt hat. Das Schlofs Wuflens soll aus der Römer-zeit herstammen. Nicht weit von Wuflens liegt Bussy,wo die Beste einer römischen Strafse 14 F. breit zusehen sind; Sie gieng durch ganz la Güte, von Bussy
*) llr. v. Pesme war 170a, österreichischer Generalmajor.Bern gehrauchte ihn im J. 1713. mit den Geheralstaatenvon Holland den Traktat ahzuschliefscn, wodurch Berneinige Regimenter an Holland in steten Dienst üheriiefs;der holländische Dienst hat von dieser Zeit bis 1794*viele Familien in Bern bereichert. St. Saphorin warnachher Gesandter des Königs von England während 10Jahren in Wien.