Morges. 493
nur liier und im P usk la v e r -Thal. Sehr selten: Phyto -
lacca decandra', Erica arborea zvrisrhen Morbcgno und derAdda; Sida abutilun auf den Bergen nach Ilergamo zu.Jiirginds in der ganzen Sehweite, als bey Dubino , dieSerapias lingua , auf dem Berge Zece Aristolochia pisto-lochia, und nuf dem E'röla Asphcdelus lutcus.
Mineralogie. In dem Masino-Thal brechen Ku-pfer- und Eisenerze , auch Goldkiese, wie behauptetwird. In dem Bittothai wird bey Girola spathigesEisenerz ausgebeutet und iu den Oefen des Val Sassinageschmolzen, lieber die Bisenerze, welche durch dieLegnonekette streichen, s, den Corner-See.
Morci.e CDent de) , s. Bex und St. Maurice.
Morgartem, s. Egeri.
MoiGEtiTRit, im K. Bern, ein grofses Dorfan der Hauptstrafse zwischen Zürich und Bern , wo dieReisenden gewöhnlich übernachten. Wirthshaus : Bär.Der Bach Langeten fliefst vorher und fallt nicht weitdavon in die Aar. Bey Aarwangen, nicht weit vonMorgenthal, ein Steinkohlenßötz, — »Von hier nachBern über die Abtey St. Urban und über Langen-thal ist nur ein kleiner Umweg ( s. Langen-Thal).
Morges (Morsee J , Städtchen am schönsten Busendes Genfer- Sees, im K. Letnan. Wirtlishäuser : a laCouronne; au grand Frideric. — Sehenswerth: Der
Hafen.
Geschichte. Morges scheint im XIII. Jahrhun-dert erbaut worden zu seyn. Als die Eidgenossen imOctober 1475. im Kriege gegen den Graf von Romont