Montblanc. /179
das Thermometer um 12 Uhr an der Sonne 1 5], 0 Gr. ,im Schatten 2 f l0 Gr., um 2 Uhr an der Sonne1 f/o Gr., im Schatten 2 Ja Gr. unter dem Gefrier-punkte, während dem es zu Genf 22 Grad üher Nullstand. Das Wasser fror an der Sonne. Die Farbedes Himmels war dunkelblau, und wenn man sich inSchatten stellte, so sah man die Sterne. Das Paj s deVaud schien am Fufs des Montblanc zu liegen; diehohen benachbarten Aiguilles waren tief unter ihrenFüfsen, alle Gebirgsketten und ihre beschneiten Hör-ner sah man deutlich, die entferntem Gegenständewaren wie in Flor gehüllt. Fünf Stunden weilte H. vonSaussure unter seinem Zelt auf dem Gipfel. Um 3 Uhrstieg die ganze Karavane 299 Klaftern herab, wo dieNacht zugebracht wurde, und am 3. August langte siezu Chamouny wieder an.
Pflanzen. Saussure fand die Silene acaulis nochin einer Höhe von 10,680 F. , und Lichen nitphureusund rupeslris bis auf die höchsten Gräte.
Montblanc - Besteiger. Den folgenden Tagnach der Zuiückkunft Saussures reiste Hr. Bourrit hin-auf, allein übles Wetter trieb ihn wieder zurück. Imfolgenden Jahre 1788- bestiegen Bourrit, sein Sohn,der Engländer JVoodley und der Holländer Camperden Montblanc. Sturm zerstreute den Zug, und nurBourrit langte mit seinem Sohn und 3 Führern wäh-rend Hagelschlag auf dem Gipfel an. Um sich gegenden Sturm zu schützen, stiegen sie an der Südostseitedes Gipfels etwas hinab, und hier will Bourrit das