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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Mellingen.

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geht die Eisenstein •- Schicht zu Tage aus, welche aufder andern Seite im A/nA/i-Thal ausgebeutet wird.

Mellingen, ein Städtchen im K. Aargau, ander Reujs und der grofsen Landstrafse zwischen Zürichund Bern. Es wurde 1415. nach viertägiger Belage-Tung von Zürich eingenommen.

Geognost. Merkwürdigkeiten. Die ganzeGegend liegt m dem Sandstein - und Mergel-Gebilde.Bey Mäggenvreil, in der Nähe von Mellingen, ist einsehöner Sandsteinbruch, in welchem Hayfischzähne,Muscheln und Knochen gefunden werden, die einenähere Untersuchung verdienten. Auf den Hügeln nachden drev Häusern aufwärts, an der Strafse nachLenzburg , liegen unzählige Trümmerblöcke von Gra-nit und Nagelflue zerstreut; eben so auf der andernSeite von Mellingen ‘1 St. weit nach Baden zu. DieStrafse steigt hier gleich von der Reujs über einensteilen Hügel, welcher nur ein Schutthaufen von Granit-blöcken , andern gerollten Steinen, Sand und Mergelist. Drey Viertelstunden weit von der Höhe diesesHügels, nach Baden zu , zeigen sich links über den ,Boden der Felder so ungeheure Granit - nnd Nagel-tluetrümmer hervorragend', dafs man sie von der Land-strafse auffallend gewahr wird. Die meisten dieserGranite gleichen demjenigen, den ich in Menge an.den Ufern des Zuger- und Luzerner-Sees, bey Art ,Buonas , Küjsnacht , an der Reujs - Brücke 2 St. vonLuzern u. s. w. fand. Alle diese Blöcke sind ausdem Innersten des K. Uri , zwischen dem Durchrifs