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Luzien - Steig.
Urner -Seebecken crgiefst, zeigt sich Seedorf z .m F u f sedes Gutscheii- Berges. ('S. Fluelcn').
Geognostische Thatsachen. Dieser grofseJ.uzerner -See liegt zum Theil zwischen Kalkstein undzum Theil zwischen Nagelflue und Sandstein - Felsenund Bergen. Die Grenze beydcr Fels - Gebilde streichtvon O. nach W., nämlich vom Rigi, vor dem Nasen-und dem Burgen - Stock vorbey, nach der Renk unddem Pilatus; südwärts dieser Linie nichts als Kalk-stein , nordwärts Nagelflue und Sandstein. Aeufserstmerkwürdig sind die sonderbaren Schichtenbeugungender Felsen in dem Urner- Seebecken von Brunnen bisFluelen. (Man sehe umständlich hierüber den Artikelx/ltorf).
Luzien - Steig, ein enger Pafs nahe an dernördlichsten Grenze des K. Granhündten gegen Schwa-ben , zwischen der Guscheralp (5575 F. ) und demFläscherberg (5114 F. übers Meer), auf der rechtenSeite des Rheins. Durch eine 100 Klafter lange Mauer,uud eben solchen Wall, war hier der Eingang in Grau-biindlen verschlossen. Hier fiel in dem Schwabenkriege1499. ein blutiges Treffen zwischen den Eidgenossenund den Schaarcn des Kaisers Maximilian vor, in wel-chen durch die erstaunenswürdige Tapferkeit des Walaaus Glarus der Feind geschlagen wurde (s. Glarus ').—In dem Kriege von 1799- i8°° wurde bey diefem Pafsviel gefochten, und er konnte sowohl von den Oester-reichern als Franzosen nie anders genommen werden,als dafs man ihn umgieng. Die Oesterreicher erklimm-