Lausanne.
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strata) genannt wird, gefunden. Hier bey Vidy ver _einten sieh die römischen Strafseu von Genf , Orbeund V'evay. Im Februar 1804. fand man in dem Boisde Vaux bey Vidy ein Gerrötbc voll Urnen nud Mün-zen. Die Societe d’emulation von Lausanne lief* hier-auf Nachgrabungen machen, und die Ausbeute waren4 grofse Amphoren (im Regieruugssaal aufgestellt),Trümmer von .Marmorsäulen, Architraven, Zierrathen,Münzen , eiserne und kupferne Schreibgriffel , sil-berne und kupferne Schmucknadeln, eine bronzne Sta-tue der Diana von 3 Zoll Länge, und Dachziegel *).Auf dem Rathhause von Lausanne wird die Inschrifteines Altars , welcher der Sonne und dem Monde ge-wiedtnet war, aufbewahrt, und in dem Hause des Hrn.Pfarrer Levade ein römischer Meilenzeiger , den manbey Paudex am Wege zwischen Lausanne und Vevayfand; er wurde unter Antonin dem Frommen im J. i45*der christlichen Zeitrechnung • gesetzt, und bezeichnet die38. Meile von Avcnche. Ueber alle in dem K. Waatgefundne römische Meilenzeiger s. man den Art. TVaat.
Merkwürdigkeiten. Die im J. i 537> aus e ’ ,1_gezognen Klostergütern gestiftete Ahademie , welch*ausgezeichnete Müuner, als Theodor Beza**), Pierre deCrousaz, Louis de Bochat, Stephanus, ßarbeyrac, Hot-
S, über die römischen Ziegel einen gehaltreichen Aufsatzdes llrn. Exchaquet in den Nötices d’utilite publique deLausanne.
**) Theodor de Beze wurde gegen i55°* nach Cenf versetzt,wurde nach Calvins Tode Haupt der französischen refor-