die so gebrochnen Reihen drang nun Erlach mit derBerner - Fahne in der Hand an der Spitze seines Fufs-volks. Nach einiger Zeit fürchterlichen Kampfs -wand-ten sich die Feinde zur Flucht; die ganze Feldmark vonOberrryl und Vf'yden war mit Leichnamen, Pferdenund Waffen bedeckt. Achtzig gekrönte Ritter (unter,denen der Herzog Johann von Savoyen , der Graf vonJVidau , Graf Gerhard von Kybarg , drey Grafen vonOrders) , fast alle Freyburger mit ihrem Schulthcifsund Pannerträger Fulistorf der mitten unter 14 Ver-wandten lag, 5000 Manu Fufsvolk und 1500 Reitetsanken unter dem Schwerdte der freyen Berner * **) } ,welche den folgenden Tag voll Jubel über ihren wichti-gen Sieg nach der .Stadt zurückzogen.
Lausanne, Hauptstadt des K. Waat. Wirths-häuser; An Lion d'Or; au Faucon (soll jetzt dasbefste seyuj, aux Balances , a la Couronne , a l'Ours ,au Cerf. — Liegt unter den 46 5 l ' 5 11 nördl.Breite und 24°, 27' 4" der Länge, am südlichen Ab-hänge des Jorat , 432 F. über den Cenfer-See , oder1566 F. über das Meer; geniefst fast einer eben so ge-sunden aber mildern Lage wie Bern , ist auf dreyHügeln und in die dazwischen liegende Thäler gebaut.Der Bach Flon Riefst zwischen Lausanne und demMontbenon.
*) Von den Bernern fiel in dieser Schlacht Hans Haller ,welcher 135t. von Zürich nach Bern gezogen war.
**) Am 15. July 1802. schneite es bey Lausanne, welchesals Ausnahme der gewöhnlichen Witterung merkwürdig ist.