mus lese man den merkwürdigen Brief Poggio's a „Leonard von Aretium , iin helvetischen Kalender vomJ. ltJoo. S. 21. Man zeigt in Konstanz noch den Saal
, i
ües Conciliuins; zwey Sessel, worauf der Kaiser undder Pabst safsen; das Haus, wo Hufs in Verhaft ge-nommen wurde, und an welchem sein Kopf io Steinausgehauen ist; das Gefangnifs in dem Dominikaner-Kloster, worin Hufs lag; in dem Dohm eine steinerneBildsäule von Hufs , welche die Kanzel trägt, undendlich in dem Boden der Doinnkirche eine Platte vonMessing , welche den Ort bezeichnet, wo der edleMärtyrer stand , als die versammelten Priester seineVerurtheilung zum Scheiterhaufen aussprachen. DieKirchen - Verbesserung selbst, Hauptgegenstand diesergrofsen Versammlung, wurde durch listige Unteihand-lung verschoben, und der Pabst hob am 22. Aprill 1418.das Goncilium auf ( S. Hasel).
Ewiger Friede zwischen der Eidgenossen-schaft und Oesterreich. Konstanz ist dadurchmerkwürdig, dafs hier im Aprill 1474. zwischen denEidgenossen und Siegmund, Erzherzog von Oester-reich , nach 159 Jahren Feindschaft und Kriege einewiger Friede (ewige Richtung) geschlossen und vonEouis XI. König von Frankreich, gewährleistet wurde.Jost von Sillcnen , Probst von Beromünster im Aar-gau und Bischof zu Crenoble, JVik/as von JJiesbachaus Bern und Louis XI. bewirkten hauptsächlich diesesFlreignifs, dessen unmittelbare Folgen waren: Die Ein-ös.ung der an Karl den Kühnen verpfändeten öster-