Kohstami.
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Konstanz, 1089 F. übers Meer, an dem Boden-See, vom Rhein duichströmt. Wirthshäuser: ColdneAdler und Lamm,
Geschichte. Unter der Regierung des Augustuserbauten hier die Römer Valeria , und legten mehrereWaffenplätze längs dem Boden -See, und selbst auf' der Insel Lindau au. Die Allemannischcn Völker zer-störten alle diese Burgen. Der Kaiser ConstantiusChlorus setzte der Germanischen Macht Grenzen, be-zwang diese Völker im J. 297. dicht bey Valeria ineiner blutigen Schlacht, und baute sogleich diese Stadtunter dem Namen Constantia wieder auf. Ihre Lageam Rhein, zwischen dem Boden- und Zeller- See, istüber alles günstig. Konstanz nahm sich erst etwasauf, seitdem unter Dagobert I. im J. 630. das Bisthun)Windisch hieher verlegt wurde. Im Mittelalter warsie freye Reichsstadt, zu Anfänge des XV. Jahrhundertsin vollster Blüthe, zählte 56,000 Einwohner, hatte be-deutende Leinewand-Fabriken und Handel. Die erhöh-ten Preise aller Lebensmittel während der Sitzung desConciliums von 1414-1418- zwang die betriebsamstenEinwohner zur Auswanderung (S. St. Gallen), ImJ. 1510. wünschte Konstanz, in den Bund der Eidge-ntassenschaft aufgenommen zu werden; aber da nichtlauge voiher die Städte Basel und Schaf hausen denZutritt erhalten hatten, so fürchteten die demokratischenKantone ein Uebergewicht der Städte und vereiteltenKonstanz Gesuch. Inzwischen trat diese Stadt zurBehauptung der Reformation mit Zürich und Bern in