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römische Meilensäulen , welche zu denen gehören, dieunter Augustus ohne Inschrift gemacht wurden ? — DetAlpenstock senkt sich auf den Julier herab , und bildethier eine 'so weite Oeffnung, dafs man in der ganzenSchweitz keine Gegend findet, wo so leicht und mit sowenigen Unkosten eine breite fahrbare Landstrafse überdie Zentralkette gebahnt werden könnte, wie hier,
Merkwürdigkeiten. Zwischen dem Julier undAlbula erhebt sich ein sehr hoher Felsen, in Bergün Ci-nuols, in Oberhalbstein Piz oder Vadretg d’Err, undweiter hin Vadretg da Flex genannt, von welchem eiiffeherrliche Aussicht sich darbietet. Man gelangt ausOberhalbstein durchs Thal Err zu demselben (s. Con-ters 1. Von Seiten Engadins kennt man den NamenErr gar nicht. Zwischen dem .Julier und Albula liegenGletscher; der innerste stöfst an die Julieralp , liegt obPicuolg und hat 1 j 2 St. Umfang; man gelangt zu diesemGletscher aus dem Beverser - Thal von Serra in Giandain 3 St. Der zweyte Gletscher ist bey Suvretta , undder dritte 1 St. weiter ; alle drey an der rechten Seitedes Beverser- Thals ( s. St. Moritz). Auf der linkenSeite desselben Thals liegen die Gletscher, welche dieOberhalbsteiner Flix und Err nennen.
Geognost. Beschaffenheit. Am Julier gehtder Granit in bestimmten Sicnit über, welcher weifsenFeldspath , grauen Quarz und schwarzgrüne Hornblendezu Bestandtheilen hat. An der Nordseite des Julierstreicht schöner schwärzlichgrüner Serpentin, welcherüber den hohen Felsenkamm , südwärts nach dem Sep-