Joux-Thal. 223
Frankreich unter Karl IX. entflohen, eine beträchtlicheBevölkerung, Die jetzigen drey grofsen Gemeinden(3959 Menschen} dieses Thaies bestehen nur auswenigen Geschlechtern, z. B. Rochat , Meilan , Rei-mond , Chaillet u. s, w. Unter diesen Einwohnernherrscht ungemein viel Kunst - und Erweibfleifs. Indie Kirche gehen hier alle Männer bewaffnet, nach alterSitte , wo man gegen Einfälle der Burgunder stets aufder Hut scyn mufste. Der Kirchengesang ist sehr gutin diesem Thal,
Wege. Aus dem Joux-Thale nach Romainmotier1 y 2 St. und ins Orbe - Thal nach Vallorbe 1^2 St.Wege nur für Fufsgänger. Nach Ronsses 4 St. einWeg für einen Stuhlwagen. — Nach Lausanne undRolle a. man diese Artikel.
P fl a n z en.
Seltne Pflanzen: Comarum palustre und Swertia peren-nis in der Nähe des Sees des Ro us ses. Trabis alpinain Menge. Iris sibirica im Jo u x • Thale. Pinus mughoam Joux~ See. Buxbaumia aphylla bey der Quelle Brassu .
Geognost. Beschaffenheit. Alle Felsen beste-hen aus Kalkstein. Am Vaulion senken die Schichtennach SO., gegenüber an der Nordseite des Thaies sen-ken sie nach NW-, und in der Mitte zwischen beydenstehen die Schichten ganz senkrecht in der Streichungvon O. nach W., wie man dies am Brenel - See sehrgut sehen kann. Diese Schichten - Stellung erlaubteallen Wassern dieses hohen und langen Thaies einenleichten unterirdischen Abffufs. Die Seen konnten also