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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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217
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JORAT, 217

Lausanne senkt er sich so stell in den Genfer- See,dafs der Weg eingehauen werden tnufste; und in derGegend von Vevay liegen kleine Thiiler in demselben-Die Landstrafsc von Lausanne nach Mourlon und Bernführt über den Jorat, in einer Höhe von 1698 F. (beyder Hütte Gobert ) über den Genfer- See. Doch istdiefs nicht die absolute Höhe dieses Berges, der sichnoch mehr gegen dem Molesson zu erhebt. Der Joratist merkwürdig: 1) W^eil derselbe den Rhone - Ressel

nach NO. so wie der Berg Sion in SW. schliefst. 2)Weil alle Gewässer der Nordseite des Jorats, durch dieBroye, Jar und Rhein , dem Ocean, so wie von des-sen Südseite in den Genfer -See, und durch die Rhonedem Mittelländischen Mecte zufliefsen. 3) Weil derganze Jorat aus Sandstein besteht, hin und wieder mitNagelflue bedeckt (wie zwischen Vevay und Cully ),und auf der Oberfläche mit einer Menge Granit undGneifstrümmer überstreuet ist, wovon man in dem In-nern des Sandsteins kein einziges Bruchstück antrifft.(S. hierüber Genf). Alle Steinbrüche des schönenblauen Sandsteins, welcher Pierre de Lausanne heifst,liegen oberhalb Lausanne in dem Jorat. Dieser Sand-stein wechselt mit Schichten von Tbonmergcl. Biswei-len findet man Versteinerungen, hauptsächlich Hayfisch-zähne, aber sehr selten Knochen darin. H. ProfessorStruve besafs einen in diesem Sandstein gefundnenKnochen, der jetzt in den Händen der MademoiselleRoei in Lausanne seyn soll. Hin und wieder trifftman in den Spalten des Sandsteins Spuren von Stein-