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Hohentwiel und Hohenstaufen. 197
Geschichts - Merkwürdigkeiten. Sie sindgeschichtlich und naturhistorisch merkwürdig. Auf demzweyten Hügel stehen noch die Reste eines (im Bauern-krieg 1525. zerstörten) Schlosses und ehmaligen Stamm-sitzes des Geschlechts von Hohenstaufen , welches imJ. iiy8. in dem Kaiser Conrad 111 . seine glanzendeRolle begann, aber schon im J. 1268- mit dem un-glücklichen Conradin zu Neapel erlosch. — Hohent-n'iel, jetzt noch eine TViirtembergische Festung, warschon in den frühesten Jahrhunderten eine Burg. ImX. Jahrhundert nahm Hedwig *), Herzogin von Schwa-llen , die verscheuchten Musen in diesem Bergschlofsauf. Ihr Lehrmeister war der Münch Ekard , berühmterRektor der Schulen der Abtey St. Gallens, und Lehrerdes Sohns Kaiser Otto 1 . Diese edle Frau las denHoraz und Virgil , und lehrte den Jüngling Burkarddie griechische Sprache.
G e 0 g n o s t is ch c Beschaffenheit. Von demBerghügel Hohentwiel nach NO. liegt der Kegelberg A
Hohenkrähen mit Burgruinen, gegen N. über einenWald der Megdberg mit einem alten Schlofs, gegen *
NW. der Berg Hohenstaufen mit einer Veste. Diesevier Berge stehen in dem Lfmkreis eines niedrigenzwischen ihnen befindlichen Hügels. Von Hohenstaufennach NW. jenseit des Thaies zeigt sich der Kegelberg
*) Sie war Tochter Herzog Heinrichs von Schwaben, und
Wittwc Herzog Jlurkards II. von Schwaben; starb im.
J. 998. Der höchste Schwur in Schwaben war: Bejm >
Leben Hedwigs !