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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Hallwyler-See.

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genstock am Luzerner - See, und himmelwärts dieHoclialpen der K. Unterwalden und Uri , unter denender Titlis besonders sein Haupt empörträgt.

Geschichte. Dieser See erhielt seinen Namenvon dem Schlosse Hallwyl am nördlichen Ende, wel-ches seit dem XI. Jahrhundert der Stammsitz des altenünd berühmten Geschlechtsvon llallwyl ist. Diellallwyt erscheinen fast in allen Fehden und Kriegender Schn ellz und Oesterreichs. Bis ins XV. Jahrhun-dert waren die Hallevyl dem Hause Oesterreich eit-rigst ergeben, in dessen Kriegen eine Menge derselbenbluteten. Als die Berner im J. 1415. Aargau erober-ten (S. Aargau ). begab sich Thüringvon Hallrrylzum Herzog Friedrich von Oesterreich , und als ihreBurgen (die beyden Wartburg) gebrochen, und dasganze Land unterworfen war, behauptete sich Thüringmit seinen beyden Brüdern RudoiJ' und T'Valter imSchlosse TYildech zwischen Lenzburg und Schiuznach,hoch am Jura gelegen und noch jetzt sehr wohl erhal-ten. Einige Zeit nachher wurden die Hallwyl Bürgervon Bern , und gaben der Eidgenossenschaft den gros-sen Kriegshelden Hans -von Halhvyl. Er war 1 44 tHauptmann der Zürcher in deren Bürgerkriege gegendie alten Kantone, und führte das Schweitzer - Heergegen die Burgunder in den Schlachten von Cransonund Murten ( S. diese Artikel ). In spätem Zeiten theil-ten sich die Hallwyls in den Zweig , welcher auf demStammsitz Eidgenol's und protestantisch blieb , und in denandern Zweig, welcher nach Wien zog und katholisch