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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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unter 46°, 5142" nördl. Breite, und 25°, 48 v 1 11 11der länge; (man s. im ersten Thcil den 1, 2, und JtcnAlpenaufrifs). Zwischen dein Gneifs und aufgesetztenKalkstein streicht dichter brauner Eisenstein, auf wel-chem zum erstenmal iin J. 1482. hergwerksrnäfsig ge-arbeitet wurde. An dem Metten - Berg und seinenNachbaren liegen bunte Kalkbänke mit eingcmengteingrünem und rothem Thonstein, welches einen schönen

Marmor bildet. Da das E T rgebirge so nahe zu dem

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Crindehvald - Thal hinabstufc, so >vird man sich überdie zahllosen Gneifs - und Granittrümmer nicht mehrwundern, welche auf den Gletschern an ihren Füfsenaufgehäuft, und in dem ganzen Thale selbst zerstreutsind, unter denen ausserordentlich grofse Blöcke sichzeigen. Unter den Steintrümmern am Fufse des gros-sen Gletschers, uud in dessen Gletscher-Bache liegenauch grofse, herrliche, abgerundete Marmorblöcke ausgelblichem Kalkstein, und rothem und grünem Thon-stein von Kalkspath durchzogen; diese Blöcke werdenvon den Bächen, welche von der Seite der Scheideck unddes FVetter -Horns herabströmen, in die Lütschine ge-wälzt. Auch fand ich am Bande des grofsen Gletschersein Stück sehr schönen Alabaster. Alle Felsen zeu-gen laut von der Zerstörung, welche hier einst gewü-thet und Alles in den jetzigen zerrifsnen Zustand ver-setzt haben inufs. Die Gebirge nach W. und N. sindnoch wenig bereist und untersucht.

Grütli, ein klassischer Ort in der Schweitzerge-schichte. S. Vierwaldstädler -Seei