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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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Grind ei, wald.

Geognost. Beschaffenheit. Schreck-Horn.Alle Gebirge bestehen aus Kalkstein, nach W. und N.auf Thonschiefer aufgesetzt, welcher in dem Gemr-Bergund Scheideck bis über 6000 F. steigt ; und dort seinsehmalige Kalkdecke verloren hat. Der Scheideck be-steht aus schw arzgrauem feinblütttigern Thon - undMergelschiefer mit Kieselschiefer-Nieren, welche ScliVre-felkies enthalten. An der Grindeirr alder - Seite sindseine Blätter so verwittert, dafs sie unter den Füfscnweichen. Nach O. und S. sind alle den 1 Scheideck undCrindelryald zugekehrtc Kalkstein-Felsen von den Bnrg-Hörnern bis zum Eiger auf Urgebirge aufgesetzt. Anden Südseiten dieser Felsen gebt der Gneifs zu Tage,der in senkrechten, nur etwas nach S. gesenkten,Schichten von NO. nach SW. streicht, während dieKalkstcinsclüchtcn des Eiger , Metten -Bergs, PVetter-Ilorns, welche auf diesem Gneifs liegen, sehr steil un-ter einem Winkel von 60-70° nach Norden senken.Eine Stunde weit hinter dem A/ellera-Berg und Eigersteigt noch der Kalkstein hinauf; dann aber bestehenalle Felshörner aus Urgebirge. Das Schreckhorn ,wovon der Metten- Berg nur den Fufs ausmacht, steigtuicht weit hinter demselben zu 12,560 F. übers Meeretnpor, und besteht aus Ungeheuern senkrechten Gra-nitschichten, die von NO. nach SW. streichen; ein Be-weis, wie ausserordentlich schnell hier, so wie über-haupt auf der ganzen Notdseite des Alpcnkamms, dasUrgebirge von seinen Höhen in die Tiefe stuft, undvon Flötzkalkstein bedeckt wird. Das Schreckhorn lieg 1