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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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Grindelwald,

30 F. Hohe, mit ansehnlichen Tannen bewachsen; imJ, 1720. reichte der Gletscher noch bis hieher, istaber seitdem sehr zurückgewichen, und deswegen mufsman steil von dem Schutthügel herab über viele Trüm-mer gehen, ehe man sich dem Gletscher nähern kann,In diesem Zwischenraum waren auch starke Bäumeaufgewachsen, von denen mehrere im J. 1780. durchdas Vorrücken des Gletschers wieder umgeworfen wur-den. Der Gletscher - Bach , welcher hervorstürzt, wirdschwarze Lütschine genannt, weil dessen Wasser vomBergei -Bach schwarz gefärbt wird. Nach dem klei-nen Gletscher ebenfalls fast 1 Sr. Dieser ist nicht sobreit, aber mehr gebrochen, und zeigt gröfsere Eis»thürme und Hörner. l ängs diesem Gletscher führt amFufse des Metten -Bergs hin ein mühsamer und durchAbgründe gefährlicher Fufsweg nach Sanis-Eck, undmehr südlich nach dem Zesen - Berg, wo Schaafweidensind. Hier kann man das hiesige Eismeer und dasfürchterliche Schreck - Horn sehr gut sehen ; doch mufsman dem Schwindel nicht unterworfen, und des gefähr-lichen Felsensteigens gewohnt seyn, wenn man dahingehen will. Sehr nahe bey dem kleinen Gletscher istein Erlenbusch, wo man im Angesicht des Eises trefliehe Erdbeeren pflücken kann. Sehr oft kann der Rei-sende in diesem Thale das Donnern der Gletscher hö-ren und die heftigen Gletscher - Gebläse erfahren. (S-Gletscher j,

Wetterhorn und Eiger. Das Wetter -Ilornverhüllt fast immer sein Haupt in Wolken, und dient