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G R I M S E L.
nahe hiugehen kann ; zwischen io 1 Uhr Morgens und2 Uhr Nachmittags bildet sich bey Sonnenschein einschöner Regenbogen in demselben. Von Cuttannen überden Stampf , zweymal über die Aar , nach der Senn-hütte Handeck 2 St. Ostwärts auf dem Felsen derGelmer- Gletscher und See, von dem der Gelmer- Bachherabfällt; südwestlich der Erlen- und Ritzli - Glet-scher ; südwärts das Handeck - Horn. Tief unterhalbder Sennhütte bildet die stürzende Aar einen der präch-tigsten und gröfsten Wasserfälle der Scliweitz. Maninufs ihn des Vormittags zwischen 9^- 11 Uhr imSonnenlicht sehen, und zu diesem Zweck % St. unter-halb Handeck ins Bett der Aare herabsteigen , und ander Seite desselben dem Fall so weit entgegen gehen,als es möglich ist. Der Anblick ist • ausserordentlich,der Strom scheint aus dem Himmel zu stürzen. VonHandeck bis zum Spithal 2 St.; dieser Theil des We-ges ist der steilste ; dreymal mufs der Wandrer übersichre , aber für' viele Fremde gewifs scliauci liehe Brü-cken gehen. Eine halbe Stunde oberhalb Handeckgeht die Strafse über glatte , abgerundete, grofse Flä-chen von Granit , durch Einhiebe für die Fiifse derPferde und Menschen angreifbar gemacht ; die ersteheifst deswegen die Hollen — Platte , die andre dieStock— Stäge , oder die böse und letzte Seite, Einehalbe Stunde höher gehts durch einen Alpengrund,Rödrichs - Boden genannt, und von hier noch 1 St.sehr steil Dach dem Spithal; bey der letzten Brücke,kuiz vor dem Spithal, macht die Adr noch einenfürchterlichen Sturz.