Ansichten der hohen Gebirgsnatur. Von Meiringen imHasli-Thale bis zum Spithale auf dem Grimsel 7 St.;von Obergestein im Wallis bis zum Spithal nur 3 St.Wer zu Pferde reist, thut am Befsten, an den schlimm-sten Stellen der Strafse, wo gräfsliche Abgründe undschauerliche Brücken sind, abzusteigen.
Weg hinauf von Meiringen. PrächtigeAar-Fälle bey Handeck und Guttannen. VonMeiringen über den bewaldeten Kirchet , durch dasanmuthige Thal im Grund , wo sich links das Miihli-Thal (durch welches ein Weg über den Siisten in denK. Uri , und über den Joch ins Engelberger-Thal führt,s. Meiringen) , und etwas weiter rechts das kleine Ur-bach-'Thal öffnet, in welches der grofse Urbach-oder Gauli - Gletscher herabhängt; auf einer Brückeüber die Aar , führt die rauhe und einsame Felsen-strafse zwischen den Urbach -, liitzliGauli- undGutta/i-Stöcken, bey den Hütten Im Boden vorbey,nach dem Dorfe Guttannen 3 St. (3198 F. übers Meer),wo ein leidliches Wirthsbaus ist. Eine Viertelstundevor Im Boden ist die Strafse iu den Felsen eine Streckeeingehauen, und ist auf der Seite des Aar - Abgrundesdurch ein Geländer geschützt; hier stürzen im Frühlingehauinen. Guttannen brannte 1803.' fast ganz ab , er-hielt aber sehr reichliche Steuern aus der Schweitz.Ueber dem LVirthshause hier stehen die Verse: ,, Laflstdie Liebe bey uns wohnen , die uns Rosenkränzeflicht”, u. s. w. Am Wege, St. von Guttannen %bildet die Aare einen Fall, zu welchem man ganz