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Gotthard. 139
Mannigfaltigkeit der Fossilien auf demGotthard. Nirgends in den Alpen, und vielleichtnirgends auf der Erde, findet sich in einem so geringenUmfange ein solcher Reichthum von Fossilien als aufdem Gotthardsgebirge; und höchst wahrscheinlich sindseine Schätze in dieser Hinsicht noch nicht alle aufge-.funden. Wer im Ursern - Thal, im Hospitium , iuAirolo , in Medels und Tavetsch- Thale seine Stand-punkte wählte, und von da aus, mit guten Führernversehen , alle Theilc des Gotthardsgebirges bereiste,könnte binnen einigen Wochen die herrlichsten Fossilienund immer die. belehrendsten Stücke selbst aufsammeln.Im Ursern - Thal finden sich : Bey dem St. Anna-
Gletscher: i) Eine schöne Gebirgsart aus schwarzem
Schörl (selten), schwarzem Fcldspath und weissemQuarz; zwischen Andermatt und Hospital sieht manoft am Wege schwarzen Schörl vom Anna- Gletscherherabgestürzt. 2) Grüner Strahlstein in weissem Talk.5) Asbest, Amianth und Bergkork. Auf der Unteralp :1) Schwarzer Schörl. 3) Grofse Blätter Silberglimmerin Quarz. Auf dem Cuspis: 1) Grüner Strahlstein,
oder Delphinite, (sehr selten). 3) Gemeiner Quarz.Zwischen Hospital und Zum Dorf , auf der südlichenSeite des Thals oberhalb dem Wege, liegen bey derJYyler-Stude zwey grofse Blöcke Topfstein (hier Gilt-st ein genannt); und hier findet man auch gemeinenTalk, Braunspath, und Wolfram (sehr selten); fernerChloritschiefer von dunkelschwarzgrüner Farbe, und indiesem Schiefer viele kleine Krystalle von magnetischem
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