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Gl arcs.
Glarus (der Kanton)*), besteht aus einem Haupt-thal und 3 Nebenthälern zwischen Gebirgen von 5-11,037F. Meerhöhe, die ihn von allen Seiten ummauern, aus-genommen gegen NO., wo der einzige thalebne Ein-gang ist. Seine Länge beträgt vom Nufsbühel bey Bit-ten bis zum Doedi 15 St,, die Breite 7 St., die Thal-breite dagegen % höchstens y 2 St., und die ganze Ober-fläche 21 % D Meilen, unter denen nur 2 Q Meilender Bebauung fähiges Land ist. Im J. 1803. lebten indem Kanton 24,000 Menschen, wovon der gröfste TheilProtestanten sind.
Merkwürdigkeiten. Der K. Glarus wird vonder Linth , Sern ft und Lontsch , in welche sich sehrviele Bäche ergiefsen, durchströmt. Ausser einem klei-nen Theil des TVallensladter-Sees liegen der Klönt ha-ler-See , und in den Hochgebirgen noch der Ober-See ,Nieder - See , Oberblegi-See , der Diesthalcr-See , Mut-ten - See , und zrrey Blattenalp-Seen und viele Glet-scher in den Glarner-Gebirgen, zwischen denen sie abernicht in die Thäler hinabsteigen. Die Ungeheuern undSchroffen Felsen leeren bey heftigem Regen so plötzlichden empfangnen Wasser-Reichthum nach der Tiefe aus,dafs schon oft die engen Thalflächen, besonders in den
*) Der Ursprung des Namens ist ungewifs. Es wurde im-mer Clarona , Glarona geschrieben, und dieses Wort sollvom zeltischcn : claer , glaer (glänzend) und ona (flies-
send Wasser) herkommeu. Oder entstand aus der erstenin diesem Thale von Fridolin eingeweihten Kirche des11 . llilaris , Ltii l's , endlich Glarisl Die Freude andes H. llilaris Fest heilst auch gliiielen.