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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Glarus.

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Namen siehe in Ebel's Schilderung der Gebirgsvölker ,2. Th. S. I74-I75). Zehn Steine mit der Inschrift1588- bezeichnen zum ewigen Andenken die wiederhol-ten Angriffe der Oesterreicher. Das Gedächtnifs diesesSchlachttages wurde seitdem auf dem Rautifeld alljähr-lich mit grofser Feyerlichkeit begangen, und heifst Nä-felserfahrt. Dieser Sieg befestigte die Freyheit vonGlarus und der Sehweite. Der Krieg gegen die An-hänger Oesterreichs gieng noch bis 1393. fort : dieKantone Zürich , Luzern und Bern wuchsen sehr anAusdehnung des Gebieths; die bittersten Feinde derSchweitzer als die Bonstätten , Landenberge , Geslerwurden Bürger zu Zürich; Peter von Thorberg undAndere wurden Bürger zu Bern , Oesterreich giengeinen Waffenstillstand ein, und machte etwas spätereinen fünfzigjährigen Frieden mit den Eidgenossen. —.Im J. 1799. bestürmten die Bussen die von Näfelsnach Mollis führende Brücke mehreremal (S. Glarus ,der Kirnton).

Von Näfels nach Mollis, Wiggisthal ,Wesen und Bilten. Näfels gegenüber liegt Mollis,durch seine Lage, seine freundliche Häuser, Obsthaine,herrliche Wiesen, seine schönen Bäehe und Quellen imhöchsten Grade anmuthig; hier wächst W^ein. Zitz-und Tuchfabriken und Schabzieger - Mühlen hier. ObMollis auf den Neuenkamm eine schöne Aussicht. ImJ. 1765. wurden hier in Boden - Wald 200 römischeMünzen von verschiednen Kaisern ausgegraben. Auchist hier eine Schwefelquelle, die jetzt verschüttet ist.