Glarus.
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Gebirgsansicliten reichen Gegend, 5 St. Die für Pferdegangbare Strafse geht von dem äusserst anmuthigenMollls durch den Britter- Wald aufwärts, und ist anAnsichten sehr reich. Von Kirenzen steigt man inlj 2 St. nach Mülli-Hoin herab, und von da führt derWeg weiter am Seeufer nach J'Vallenstadt in 2 J2 St.
Postkutsche nach St. Gallen. Von Glarusfährt wöchentlich zweymal eine Postkutsche durchsTaggenburg nach St. Gallen.
Von Glarus nach Näfels. Von Glarus, dasThal hinaus , durch Nettstal , wo die Lönsch sich mitder Lintk verbindet, nach Näfels , längs dem Fufs desUngeheuern RViggis 2 St. Von Näfels verengert sichdas Thal nach Glarus au schnell, und der Anblick desTViggis ist für jeden Reisenden , der von Näfels tieferin das Thal eindringen will, schauerlich und fürchter-lich. Näfels ist der Hauptort des katholischen Theils desKantons. Viehzufcht ist der Haupterwerb seiner Bewoh-ner, und ausser Töpferarbeit giebt es hier keine Be-triebsamkeit. Hier bildet der Rauti — oder Riiti— Bach,welcher ein Abflufs des Ober - und Nieder - Sees hochauf Alpen gelegen ist, einen herrlichen Wasserfall,welcher oft sehr zerstörend wird. Das 1675. 'gestifteteKapuziner-Kloster Marienburg liegt auf der Anhöhe,wo ehmals die Burg der österreichischen Vögte stand,und ragt über den Flecken.
Schlachten bey Näfels. Nachdem Glarus imJ. i 35 «* von tl en Eidgenossen besetzt worden war(S. Glarus , der Kanton), kam der österreichische Vogt