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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
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Glarus.

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und dem Wiggis gellt der Weg ins XVön-Thal undin den K. Schvrytz ; und eben da kömmt die Löntsckherabgestürzt.

Das liebliche Klön —Thal und S al. Gefsn er’sDenkmal. Wer auch nicht, durch seinen Reiseplanbestimmt, den Weg nach dem K. Schvrytz über denPragei nimmt, der wird es dennoch nicht bereuen, vonGlarus aus eine kleine Nebenreise ins AVörc-Thal zumachen. In 2 St. ersteigt man den Fufs des Glärnisch;der Weg , obgleich ziemlich steil, läfst sich auch rei-ten. Hinter dem malerischen Dörfchen Poedern undder bedeckten Brücke geht es in der Nähe der Löntsck ,die in fürchterlich tiefem Schlunde rauscht, aufwärts,und auf einmal erblickt man eins der lieblichsten Alp-thäler zwischen dem drohenden Glärnisch nach W. unddem PJ r iggis nach O.; in dessen Mitte den lieblichenKlönthaler- See, mit den wiesenreichen Ufern uinfafst,welche durch Heuhütten, Ahorn - und Buchenhaine,und durch Vieh, einen hohem Reitz erhalten. DasGemisch der wilden und äusserst sanften Natur erzeugteinen eignen Karakter, und erhebt dieses Thal zu einemder anziehendsten in den Hochgebirgen. Ein Fufswegführt westwärts über die Löntsck durch die Wiesen imTeufen T'Vinkel , wo herrliches Quellwasser sprudelt,nach hohen Felsblöcken am Fufse des Glärnisch, woeine Inschrift zur Verewigung Salomon Gesner’s vonzwey Schweitzern ( Zvricki von Glarus und Biieler vonRappersweil ) ist eingehauen worden. Drey Bäumchenbeschatten dieses ungeheure Fclsstück, und Moos und