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Giornico;
zeigen an mehrern Stellen an ihrem Fufs Schichten, dietheils senkrecht, theils angelehnt sind, wie am Saleve( s. Genf). Die Felsen sind äusserst steil und abgeris-sen; es ist offenbar, dafs hier grofse Felsmassen her-abgestürzt sind ('S. Vevay, Villeneuve). Der Kalkvon St. Gingouph ist der befste im ganzen K. Waat,in Unter-Wallis , Savoyen und Genf. Er bricht beyBassavay , am Dörfchen Bret , als ein dunkelgrauer,Feinkörniger Kalkstein, von unregelmäfsigen Lagen einesschwärzlichen glänzenden zarten Gesteins durchzogen,und das Canze von weifsen Kalkspattrümmern durch-schnitten. Ist der Kalkstein gebrannt, so werden dieschwärzlich glänzenden Streifen violetartig, und es istwahrscheinlich Braunstein , wovon ein wenig Zumi-schung jeden fetten Kalk zum Gebrauch vortreflichmacht. ( Saussure J.
Giornico (deutsch , Irnis ) im K. Tessin , amAnfänge des Unter - Liviner-Thals , 1098 F. über«
Meer, 462 F. über den Langen -See (s. Faido , Daxiound Airolo ). Wirtlishaus : Das grofse Zollhaus , undalle Giudici. — Der Tessin thcilt das grofse Dorf inzwey Theile, von prächtigen Kastanienbäumen umgeben.Auf der Westseite einige Wasserfälle. Nicht weit vonder Brücke am rechten Ufer sieht man Spuren eineralten Burg, welche die Einwohner den alten Galliernzuschreiben , und auf der Ostseite Ruinen eines Thurmsaus dein J. 940.
Schlacht von Giornico. Nachdem die päbst-lichen Gesandten die Eidgenossen gegen die mailändische