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Ginoouph (wird Ging6 ausgesprochen), dasletzte Dorf an der westlichen Grenze des TValliser-Landes , am Ufer des Genfer- Sees und am Fufse dersteilen Felsen von Oche, deren zwey höchste Hörner,Dents d’Oche, 5655. F. über den See, nahe bey Genf( 10 St. in gerader Linie entfernt) sehr deutlich gese-hen werden. Dieses Dorf wird durch einen Strom , deraus dem Oc/ze-Tlial strömt, in zwey Hälften getheilt,und bildet die Grenze zwischen TVallis und Savoyen .Von hier nach Evian führte sonst nur ein schmaler Pfad.Die französische Regierung liefs eine breite Landstrafsesprengen, so dafs am 6. Dezemb. 1805. die erstenFrachtwagen hier fahren konnten. (S. Evian). VonGingouph geht die Strafse nach Maurice , und von daweiter nach dem Simplon.
Mineralogie. In dem Gehe- Thal streichen vor-trefliche Steinkohlenflötze mit Thonlagern wechselnd,und senken wie die Kalksteinschichten, zwischen denensie liegen , nach S. Das beträchtlichste Flötz liegtoberhalb den Chalets de Bize südwärts an den Fel-sen , welche das Oche — Thal vom Thal Abondancetrennen. Es verdient eine nähere Untersuchung, obdiese Fiötze nicht mit denen zu einem und demselbenGebilde gehören, welche südwestlich hoch in Kalk-steinfelsen, ^2 St. vom Dorfe Pentan , ohnweit Cluse( s. diesen Art.), dann nordöstlich zwischen Roche undYvorne , und endlich hoch in den Bergen oberhalbSepey, sich zeigen. Alle Felsen bey Gingouph bestehenaus Kalkstein, dessen Schichten nach S. senken, und